9. Sport

Sport für alle ermöglichen!

Sport hat einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft und wird von vielen Menschen in unterschiedlichsten Sparten ausgeübt, sei es als Einzelperson oder im Teamsport. Der Sport ist für viele Ausgleich für Stress, z. B. durch die Arbeitswelt. Viele Menschen verbinden mit dem Sport den Begriff Fairness. Wichtige Voraussetzungen für Sportaktivitäten von Menschen jeglichen Alters ist der freie Zugang zu Sportanlagen, sei es auf Sportplätzen oder in Sporthallen.

DIE LINKE in Bergedorf fordert:

  • Kostenlosen Zugang ermöglichen: Die Stadt Hamburg und der Bezirk Bergedorf sind gefordert, jedem Verein und allen Sportinteressierten (mit oder ohne Vereinszugehörigkeit) den kostenlosen Zugang zu Sportanlagen zu ermöglichen.
  • Sportstätten sanieren und pflegen: Der Bezirk und die Stadt Hamburg haben die Pflicht, die Sportanlagen in einem guten Zustand zu halten. Sportanlagen dürfen nicht nach der Kassenlage der Stadt Hamburg, sondern nach den Bedürfnissen der Sporttreibenden ausgerichtet sein, d.h. alle Sportanlagen einschließlich des Umkleidebereiches mit Nasszellen müssen sich in einem guten Zustand befinden und ausreichend vorhanden sein. Grandplätze sollte es in Bergedorf nicht mehr geben und stattdessen in Kunstrasenplätze umgewandelt werden.
  • Vereine finanziell unterstützen: Die Sportvereine leisten neben ihrem vielfachen Angebot an Sportarten einen großen Beitrag an Sozialarbeit. Die Vereine benötigen eine bessere finanzielle Unterstützung, damit Sportaktivitäten gut genutzt werden können.
  • Schwimmhalle bauen: Das Bille-Bad reicht für Bergedorf schon lange nicht mehr aus. Die Vereine haben zu wenig Trainingszeiten. Viele Kinder können nicht richtig schwimmen – auch weil aus Kapazitätsgründen zu wenig qualifizierte Schwimmkurse angeboten werden können. Allgemeiner Schwimmunterricht muss wieder systematisch durch qualifizierte Schwimmlehrerinnen und Schwimmlehrer möglichst vorschulisch oder aber spätestens im ersten Schuljahr durchgeführt werden. Hier bedarf es auch einer besseren Koordination zwischen Sportamt und Schulbehörde.
  • Badeseen nutzen: Bergedorf hat viele Badeseen. Dort muss noch mehr auf Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer geachtet werden. Auch an diesen Stellen sollte es möglich sein, das Schwimmen zu erlernen. Eine stärkere Unterstützung für die notwendige Arbeit der DLRG und des Vereins „Sicheres Wasser“ muss durch den Bezirk Bergedorf gegeben sein.
  • Sportgeräte im öffentlichen Raum installieren: In Bergedorf gibt es nur an wenigen öffentlichen Plätzen Fitnessgeräte. Dieses Angebot muss ausgebaut werden, denn insbesondere Seniorinnen und Senioren nutzen diese Angebote.
  • „Kids in die Clubs“ unterstützen: Das Unterstützungsprogramm „Kids in die Clubs“ (finanzielle Unterstützung für Kinder mit Hartz IV-Hintergrund) muss ausgebaut werden. Dieses Programm ermöglicht Kindern bis 18 Jahren die Sportteilnahme in Vereinen. Das Programm sollte altersmäßig auf 25 Jahre heraufgesetzt werden – vielen Heranwachsenden würde so der Vereinssport ermöglicht werden.
  • Breitensportangebote ausbauen: Der Breitensport ist für viele Menschen eine wichtige Gelegenheit, sich mit anderen zu treffen und gemeinsam etwas für sich zu tun. Leistungs- und Spitzensport mit ihren Großveranstaltungen sind wichtig. Der Breitensport darf aber nicht in den Hintergrund verdrängt werden und dem Leistungs- und Spitzensport nicht hinterherhinken.
  • Barrierefreiheit sichern: Sportstätten sollten allen Menschen barrierefrei zugänglich sein.

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